Ausstellung Linde Burkhardt im Bröhan Museum in Berlin

©Foto: Bröhan Museum

Das Bröhan Museum zeigt in der Ausstellung ICH BIN KEINE KERAMIKERIN noch bis zum 18. Oktober 2026 Arbeiten der Künstlerin Linde Burkhardt.

Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich und einem Malereistudium in Berlin studiert Linde Burkhardt in Hamburg bei Almir Mavignier. In den 1960er Jahren war die Hochschule für bildende Künste in Hamburg eine der interessantesten Kunstschulen Deutschlands. Max Bill, Joseph Beuys, Franz Erhard Walther, Max Bense und Bazon Brock, um nur einige zu nennen, gehörten zu den wichtigen Inspirationsquellen für die junge Künstlerin.

Mit dem Konzept der Partizipation des Betrachters und natürlich dem Einfluss der 68er-Bewegung veränderten sich der Kunstbegriff und auch das Kunstverständnis von Linde Burkhardt. Als Malerin entwirft sie Teppiche.
Als jemand, der noch nie mit Keramik gearbeitet hat, wagt sie sich an dieses altehrwürdige, ja fast archaische Material der menschlichen Kreativität heran. Für Alessi kombiniert sie Metall und Keramik, indem sie vorgefertigte Metallteile von Alessi-Klassikern mit eigenen Keramikformen zu etwas ganz Neuem kombiniert. Immer haben ihre Objekte einen hohen erzählerischen Wert, weshalb sie auch problemlos zwischen freien Arbeiten und Entwürfen für Designfirmen wechseln kann.

Ein Großteil der in der Ausstellung gezeigten Werke geht nach dem Ende der Schau als Schenkung der Künstlerin in den Besitz des Bröhan Museums über.
(Text: Bröhan Museum)

ICH BIN KEINE KERAMIKERIN. LINDE BURKHARDT

Ausstellungsdauer:
30. Januar – 18. Oktober 2026

Öffnungszeiten:
Di bis So/ Feiertage 11.00 – 18.00 Uhr

Bröhan Museum JUGENDSTIL KUNST DESIGN
Schloßstraße 1a
14059 Berlin (am Schloss Charlottenburg)
Deutschland
Tel 030 326 906-00
Fax 030 326 906-26
info@broehan-museum.de
www.broehan-museum.de

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