Sibylle Ritter Keramikobjekte


Schulstraße 6 | 72513 Inneringen
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Entwicklung der Arbeiten

Gegen Ende meines Studiums der freien Keramik an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart gelangte ich zu einer sehr kontrollierten Arbeitsweise und zu einer Annäherung an architektonische Formen, die ich aus der Zeichnung heraus entwickelte.
Der Weg, der mich dahin führte, begann dort, wo mir die Möglichkeiten des plastischen Tons unerschöpflich erschienen und wo ich dann, ausgehend von der Form des Quaders, einen eigenen Zugang fand.
Das Potential, das in der unspektakulären Form eines Bausteines steckt, bewegte mich damals mehr als reich dekorierte Keramik und filigrane Objekte.
Die Oberflächen beließ ich unglasiert. Mir genügten in den meisten Fällen die natürliche Farbe des gebrannten Scherbens und der gelegentliche Einsatz von Oxiden, die in die Oberflächen eingerieben werden.  In meinen Arbeiten, die seit 1989 entstehen, versuche ich den Reiz klar gesetzter Linien und Flächen in Ton erfahrbar zu machen – auf meine Weise. Es geht mir dabei um die Poesie von überschaubaren und einfach geformten Körpern, die in sich ruhen und sich gegenüber dem umgebenden Raum nur sparsam öffnen. Es gibt oft minimale Einblicke und Durchblicke.
Einzelne Arbeiten lassen mehr Raum ein und offenbaren ein komplexes Inneres. Seit 2004, nach meinem Umzug aus Stuttgart auf die Schwäbische Alb, habe ich mit dem Aufbau architektonischer Körper auf der Basis naturbelassener Steine und Felsbrocken begonnen. Hier wurden auch Rauchbrände durchführbar, denen ich die Skulpturen teilweise aussetze.
Mein Interesse ist vielfältig.
Seit 2008 beziehe ich andere Formen und andere Arten der Oberflächenbearbeitung ein.

 

  • 1963 geboren in Lindau
  • 1982 Abitur in Friedrichshafen
  • 1982 – 83 Freie Kunstschule Stuttgart
  • 1983 – 89 Studium an der Akademie der  bildenden Künste
  • 1984 – 85 Aufenthalt in Kanada
  • seit 1984 Mitglied der GEDOK Stuttgart mit Atelier im GEDOK – Haus
  • 1989 – 1991 Aufbaustudium an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart
  • 1992 – 95 Atelierstipendium vom Land Baden – Württemberg
  • 1997 + 98 Leitung des Waiblinger Bildhauersymposions , Bereich Tonskulptur
  • 1997 – 2000 Lehrtätigkeit an der Kunstschule Unteres Remstal/Waiblingen
  • 1997 – 2000 Künstlerische Betreuung von Kindern in Stuttgarter Asylunterkünften
  • 2000 Lehrtätigkeit am Technikon Natal im Department of Fine Art in Durban/Südafrika
  • seit Okt. 2001 Kursleiterin an der Jugendkunstschule/Kinderwerkstatt Stuttgart e.V.
  • 2008 Beginn der Tongruppe ProTon in Inneringen /Schwäb.Alb