Ausstellung Beate Kuhn

kuhn_beate_ausst_pinakothek2017

Ausstellungsansicht, Beate Kuhn. Foto: Anna Seibel

Ab dem 14. Juli 2017 präsentiert die Pinakothek der Moderne in München Arbeiten der Keramikerin Beate Kuhn.
Die Keramiken entstanden zwischen 1954 und 2013 und geben einen Einblick in die Schaffensphasen der Künstlerin, die zu den bedeutendsten deutschen KeramikerInnen nach 1945 gehört.

kuhn_beate_vase1960

Beate Kuhn. Vase, 1960, Steinzeug. Foto: A. Laurenzo

Beate Kuhn (1927-2015) wurde an den Werkkunstschulen in Darmstadt und Wiesbaden ausgebildet. Anfangs stellte sie Gebrauchsgeschirr her mit Dekor in Anlehnung an die Maler Joan Miró und Paul Klee. Als Tochter des Bildhauers Erich Kuhn löste sie sich von Anfang an von dem klassischen Töpfern hin zu Keramikobjekten, die das Handwerkliche mit dem Künstlerischen verband. Sie montierte gedrehte Teile, glasierte sie unterschiedlich farbig und brachte damit ihren eigenen Stil zum Ausdruck.

kuhn_beate_trichterturm_1970

Beate Kuhn. Objekt „Trichterturm“, 1970, Steinzeug. Foto: A. Laurenzo

Gudrun Schmidt-Esthers, Leiterin des Keramions, schreibt dazu: „Dieses Stilprinzip der Reihung geometrischer Körper übertrug sie ebenfalls auf ihre Entwürfe großer keramischer Brunnenanlagen … Dynamik kennzeichnet zunehmend ihre Stücke, die sich thematisch in Bewegung, Rhythmus und Veränderung ausdrückt.“

kuhn_beate_familie

Beate Kuhn: Objekt „Kleine Familie im Halbkreis“, 1988, Porzellan und Steinzeug. Foto: A. Laurenzo

Die Ausstellung von fast 200 Keramikobjekten, wurde durch die Schenkung des Mannheimer Keramiksammlers Klaus Freiberger möglich.

Ausstellungsdauer:
14. Juli bis 19. November 2017

Öffnungszeiten:
Di bis So 10.00–18.00 Uhr
Do bis 20.00 Uhr

Die Neue Sammlung
Pinakothek der Moderne
Türkenstraße 15
80333 München
Tel 089 2727 25-0
http://dnstdm.de

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.