Porzellanikon Hohenberg


Schirndinger Straße 48 | 95691 Hohenberg a. d. Eger
Telefon: (0049) 09233 772201
Fax: (0049) 09233 772208
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Öffnungszeiten

Di – So 10.00 – 17.00 Uhr

Porzellanikon Hohenberg

Porzellanikon Hohenberg – die Architektur

In Hohenberg a.d.Eger fand das Porzellanikon mit dem Deutschen PorzellanMuseum schon 1982 eine Bleibe in traditionsreichem Hause: In der ehemaligen Direktorenvilla des Familienunternehmens C.M. Hutschenreuther.
Denn mit der Gründung der ersten Porzellanfabrik Nordostbayerns 1814 legte Carolus Magnus Hutschenreuther in Hohenberg den Grundstein dazu, dass sich die Region rasch zum Zentrum der deutschen Porzellanindustrie entwickelte.
1995 wurde das historische Haus um einen modernen Anbau aus Glas und Stahl auf 2000 qm erweitert.
Heute zeigt das Museum rund 12 000 Exponate, mehr als 150 000 Porzellane birgt das Depot. Das Haus liegt in dem ehemaligen, stimmungsvollen Fabrikantengarten, der zum Verweilen unter Apfelbäumen und Rosenlauben einlädt.

Deutsches PorzellanMuseum

Wollten Sie schon immer mal Geschirr sehen, von dem man zu Zeiten August des Starken speiste? Erkennen Sie das Festtagsservice Ihrer Großmutter wieder? Erinnern Sie sich, wie lange Sie damals auf diese eine bestimmte Rosenvase hin sparten, die dann einst am Weihnachtsfest zu Bruch ging …? Im Deutschen PorzellanMuseum werden Sie viel Neues sehen, sich aber auch an viele Details Ihrer eigenen Wohn- und Esskultur erinnern. Was im deutschsprachigen Raum produziert wurde, seit Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus 1708 – erstmals in Europa – das Porzellan erfolgreich nacherfanden: Das Deutsche Porzellanmuseum zeigt es.

War Porzellan einst nur aristokratischen Kreisen vorbehalten, betont aufwändig und kunstvoll bearbeitet, so wandelte sich dessen Verwendung und sein Ruf mit der Industrialisierung vollkommen: Porzellan hielt Einzug in die bürgerlichen Wohnstuben. Aus der höfischen Preziose wurde schließlich ein überall verfügbarer Massenartikel. Die Präsentation in Hohenberg hat ihren Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jh. und zeigt u. a. diesen Wertewandel sehr anschaulich in animierten Wohnszenen, wo ganze Sozialzusammenhänge und gesellschaftliche Stimmungen nachvollziehbar werden. – Speisen im Biedermeier? Salzstängel und Erdbeer-Bowle vor dem ersten Farbfernseher? Der Flugzeug-Essplatz des modernen Global-Players?

Ein Gang durch das Deutsche PorzellanMuseum zeigt, wie man speist, wie man wohnt – damals und heute. Denn in stetem Wechsel werden auch die jeweils aktuellen Neuheiten der Frankfurter Messe präsentiert und damit die neuesten Trends der deutschen Porzellanbranche.

Vier Museen, zwei Standorte,
ein Thema: Porzellan!