Albert Stahl & Co.GmbH


Debrastraße 13 | 07407 Rudolsstadt
Telefon: (0049) 03672 422197
Fax: (0049) 03672 424552
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Öffnungszeiten

Mo-Fr 07.00 bis 15.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Thüringer Manufakturwerkstätte

Die Thüringer Manufakturwerkstätte Albert Stahl geht auf die 1848 gegründete Porzellanmalerei Ernst Bohne, Rudolstadt, zurück.
Nach dem Tod des Firmengründers Ernst Bohne führten die drei Söhne den Betrieb unter der Bezeichnung „Ernst Bohne Söhne“ weiter.

Von 1974 bis zu seiner Reprivatisierung 1990 gehörte der Betrieb zur Sitzendorfer Porzellanmanufaktur. Nach dem Konkurs der Porzellanfabrik Ens übernahm Albert Stahl und Co. zusätzlich den gewachsenen Formenfundus dieser Firma. Aufgrund der guten Kenntnisse in Unterglasurtechnik und mit Hilfe ehemaliger Ens – Mitarbeiter ist es gelungen, ein Stück Thüringer Porzellankunst zu erhalten. Nicht zuletzt wird das Werk des Modelleurs Franz Rauch, dessen lebensechte Vogelserien den Reiz und die Orginalität der Ens-Vögel ausmachten, weiterbestehen.

Aus unserem unerschöpflichen Schatz an Formen, der bis in das Jahr 1848 reicht, werden die Rohfiguren in Einzelteilen gegossen. Durch die Vielgestaltigkeit und filigrane Art vieler Figuren ist es notwendig, diese in Einzelteilen zu fertigen und dann zusammen zu setzen.

Die getrockenete Figuren werden bei 850°C vorgebrannt. Auf den vorgebrannten Scherben werden Unterglasurfarben aufgetragen. Der „Scherben“ ist hierbei so porös und saugfähig, das danach eventuelle Malfehler nicht mehr korrigiert werden können.

Nach dem Auftragen der Farben wird die Glasur mit Spritzpistolen oder durch tauchen aufgebracht. Bei den so behandelten Rohlingen befindet sich die Farbe unter der Glasur, auch Unterglasurmalerei genannt.
Danach werden die Produkte in den elektrischen Brennöfen bei 1295°C gebrannt.