Jury bestimmt Gewinner des Westerwaldpreises

Die Entscheidung ist im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen gefallen.
Der Westerwaldpreis 2009 geht an Sara Moorhouse aus Großbritannien (Kategorie Gefäß), Aage Birck aus Dänemark und Natalie Schnieder-Lang aus Deutschland (beide in der Kategorie Salzglasur), Marieke Pauwels aus Belgien und Beatrijs van Rheeden aus den Niederlanden (beide Skulptur).
Den Förderpreis erhält Josefine Engeler aus Kiel für ihre Skulptur. Die Preise in der Hauptkategorie sind je mit 5000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 4000 Euro.

Insgesamt hatten 692 Keramiker ihre Arbeiten eingereicht – eine Mammutaufgabe für die Mitarbeiter des Keramikmuseums. Professor Frank Louis betonte: „Die Ausstellung der Arbeiten im August wird spannend und zeigt das ganze Spektrum dessen, was Keramik sein kann – vom Gefäß über die freie Arbeit bis hin zur Gestaltung einer Hausfassade“
Beeindruckt war die Jury: Elaine O. Henry (US-Amerikanerin), Caroline Cheng (China), Nani Champy (Frankreich), Professor Frank Louis (Österreich), Helga Gerhardus (Geschäftsführerin der Museen im Westerwald GmbH) Professor Gerhard Hahn (Deutschland) und Museumsleiterin Monika Gass (Höhr-Grenzhausen), nicht nur von der vielfach zum Ausdruck gebrachten handwerklichen Perfektion der Werke, auch die innovativen Konzepte bereiteten den Fachleuten viel Freude.

Die Ausstellung „KeramikEuropas“ – Westerwaldpreis 2009″ wird am Freitag, 28. August, um 18 Uhr im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen eröffnet. Dann werden auch die Preise verliehen und die Urkunden übergeben.
Die Arbeiten sind bis 10.Januar 2010 zu sehen.

Infos unter: Keramikmuseum Westerwald

Quelle: Westerwäder Zeitung, 20.03.2009

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