Finnlandaufenthalt erfolgreich
Kyra Spieker arbeitete bei Symposium zwei Wochen lang an Skulptur
HÖHR-GRENZHAUSEN/FINNLAND. Gar nicht so einfach, mit unbekanntem Material, an einem fernen Ort, ohne Kenntnisse der Landessprache innerhalb von zwei Wochen in Lappland eine große Skulptur anzufertigen! Diese Erfahrung hat die Höhr-Grenzhäuser Keramikkünstlerin Kyra Spieker als Teilnehmerin eines Symposiums in Finnland gemacht (die WZ berichtete). Das einzig ihr Vertraute brachte Kyra Spieker in ihrem Koffer mit nach Posio zur Firma Pentik: circa 500 Jahre alte salzglasierte Scherben aus Grenzau; Blumenmotive als Gastgeschenk für die Firmengründerin Anu Pentik. In Gips geschnitzt konnte Kyra Spieker ihre Lieblingsmotive als Stempel auf den Porzellanplatten ihrer Skulptur verwenden; dort verstreuen sich diese in verschiedenen Anordnungen und werden später mit Farbe ausgelegt als Ganzjahresblumen die Fußgänger in Posio erfreuen.
Wie die Skulpturen aller anderen Teilnehmer des internationalen Symposiums im Januar, so trocknen nun auch die 30 Platten von Kyra Spieker langsam, bis die Künstlerin und ihre Kollegen aus Frankreich, Estland, Korea, Japan und Finnland im Sommer nochmals zusammenkommen. Dann sollen spezielle Ofenbrände gefahren, eine Ausstellung eröffnet und über die genaue Positionierung der Skulpturen entschieden werden.
Westerwälder Zeitung vom Freitag, 12. Februar 2010, Seite 19.
Infos unter:
Kyra Spieker







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