Töpferei Seiler KG

Portrait von Töpferei Seiler KG in 91578  Leutershausen





Kontakt

Bahnhofstraße 18
91578 Leutershausen
Tel.: 09823 296
Fax: 09823 266
E-Mail Website

Öffnungszeiten

Mo - Fr 09.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr
Sa 09.30 bis 12.30 Uhr

Werkstatt-Geschichte

In und um die niederschlesische Kreisstadt Bunzlau entwickelte sich das Töpferhandwerk schon im Mittelalter besonders gut. Ursache war der hervorragende Ton, der sich dort durch das Eintrocknen eiszeitlicher Meere abgelagert hatte. Nicht nur das Handwerk, auch die gesamte schlesische Keramikindustrie erlangte später große Bedeutung für ganz Mitteleuropa. Die staatliche keramische Fachschule von Bunzlau war weltbekannt. Liebevoll nannten die Schlesier ihre Tongefäße "Bunzeltippel". Diese wurden vor allem durch fahrende Händler und über Märkte vertrieben.
Zwei Arten der in großer Vielfalt produzierten Gefäße gab es, die besonders beliebt und bekannt wurden:
Das lehmglasierte Braungeschirr (Kochtöpfe, Milchsatten, Babeformen - Kuchenformen -, Einlegetöpfe und ähnliches war wegen seiner hohen Qualität und teilweise wegen seiner Ofenfestigkeit erfolgreich. Als Geschirr für Küche und Tisch war das "Pfauenauge-Dekor" (Blaue Ringe, braune Punkte u.ä.) in vielen Varianten besonders beliebt und bekannt.

Schwerpunkt der Arbeiten - heute in Franken

Individuelle Lösungen für viele Situationen - wir fertigen z.B. wertvolle Einzelstücke (Gefäße, Platten, Teller u.s.w.) mit beliebigem Text, die sich sehr gut für die Ehrung oder Verabschiedung verdienter Mitarbeiter oder Mitglieder eignen. Oder wir machen große Wandteller mit Bild, z.B. Feuerwehrhäuser, Kirchen...als Gastgeschenke bei Jubiläen oder wunderschöne Hochzeitsteller mit Firmen- oder Vereinsemblemen. Wir fangen auch ganz klein an: Tassen und Becher mit Namen sind auch in Vereinen und Firmen z.B. ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Und nicht zu vergessen "Die UNZERTRENNLICHEN", die originellen Hochzeitstassen!!!

Biographie/Qualifikation

Unser traditionsbewußter Handwerksbetrieb stammt aus Schlesien, aus der Nähe der berühmten Töpferstadt Bunzlau.
Die Neugründung in Franken erfolgte 1948 durch Charlotte und Gerhard Seiler, die den heutigen Betrieb nachhaltig prägten.
Seit 1975 leiten Birgit (geb.Seiler) und Friedrich Moll (Töpfermeister) den Handwerksbetrieb.

...der Begriff "Bunzlauer Technik"

Das Bunzlauer Geschirr vor 1945 wurde aus dem hellbrennenden Ton der schlesischen Tongruben hergestellt. Er wurde sowohl auf der Töpferscheibe frei gedreht, als auch zum Ein- und Überdrehen mit Gipsformen eingesetzt. Ebenso wurde er als keramische Gießmasse aufbereitet.
Das Bunzlauer Geschirr vor 1945 wurde aus dem hellbrennenden Ton der schlesischen Tongruben hergestellt. Er wurde sowohl auf der Töpferscheibe frei gedreht, als auch zum Ein- und Überdrehen mit Gipsformen eingesetzt. Ebenso wurde er als keramische Gießmasse aufbereitet.
Die andere berühmte Keramik im Bunzlauer Stil, war das Bunzlauer Braunzeug. Hier wurde ein in der Nähe gegrabener, leicht schmelzbarer Lehm ohne jeden Zusatz auf den lederharten Rohling aufgebracht und bei hoher Temperatur gebrannt. Mit staatlicher Unterstützung wurde auch die "Aktion Bunzlauer Braunzeug" ins Leben gerufen. Hierbei wurde eine Technik entwickelt, wie die dunkelbraune Lehmglasur mit weißer Engobe/Glasur dekoriert werden kann.
Gebrannt wurde mit offenem Feuer im "Kasseler Ofen" bei einer Temperatur von ca.1250 - 1300 °C. Es entstand sowohl gesintertes Steinzeug als auch ofenfestes Kochtopfgeschirr.

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