Ägyptisches Museum
Staatliche Museen zu Berlin

Portrait von Ägyptisches Museum  in 10178 Berlin-Mitte



Kontakt

Am Lustgarten
10178 Berlin-Mitte
Tel.: 030 20905544
Fax: 030 20905543
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Öffnungszeiten

Täglich 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 22.00 Uhr

Sammlung

Statuenkopf einer Königin
Neues Reich 18. Dynastie, um 1340 v. Chr.,
Quarzit, Höhe 30 cm, Amarna,
Inv.-Nr. 21200
Dieses Bildnis ist - obwohl der Künstler es unvollendet gelassen hat - ein Meisterwerk der späten Amarnakunst. Die mandelförmigen Augen, der zart geschwungene Mund mit den leicht rot getönten Lippen und die weiche Modellierung des Gesichtes sind Merkmale des ausgereiften Amarnastils, der die harten Züge der Frühphase abmildert. Das an der Stirn und den Schläfen angedeutete Kronenband und der würfelförmige Zapfen auf dem Kopf weisen darauf hin, daß im vollendeten Zustand eine aus einem anderen Material gefertigte Krone aufgesetzt werden sollte. Dieses Detail erlaubt, den Statuenkopf als Abbild einer Königin anzusprechen. Es kann sich dabei um Nofretete selbst handeln oder eine ihrer Töchter, Meritaton oder Anchesenpaaton, die - verheiratet mit Semenchkare und Tutanchamun - zeitweise als Königinnen regiert haben.

Schreiberfigur des Dersenedj
Altes Reich,
5. Dynastie, um 2400 v. Chr. Rosengranit,
Höhe 68 cm Memphis,
Inv.-Nr. 15701
Der "Scheunenschreiber und Domänenverwalter" Dersenedj ist mit untergeschlagenen Beinen am Boden hockend als Schreiber dargestellt. Dieser Statuentypus ist seit ca. 2600 v. Chr. in der ägyptischen Kunst belegt und zeichnet den Dargestellten als lese- und schreibkundigen Beamten des ägyptischen Staates aus. Über die auf dem Schoß ausgerollte Papyrusrolle führt er mit der rechten Hand den - nicht dargestellten - Schreibgriffel. Charakteristische Merkmale der Skulptur des Alten Reiches sind der muskulöse Körper, der fast direkt auf dem Schultergürtel aufsitzende Kopf, das großflächige, glatte, faltenlose Gesicht sowie die Strähnenperücke. Die für das Grab des Dersenedj geschaffene Statue sollte kein realistisches Abbild sein, sondern ein idealer Körper, mit dem der Verstorbene im Jenseits weiterleben konnte.

Schildring
1. Jahrhundert v. Chr. Gold,
Glasfluß, Höhe 4,5 cm Meroë,
Pyramide N 6
Inv.-Nr. 22871
Im Grabschatz der Königin Amanishakheto befanden sich insgesamt neun, sogenannte Schildringe, die in ihrer Gestaltungsart außergewöhnlich sind: auf Fingerringen mit aufgelöteten Golddrahtdekor sitzen - mit einem Gelenk verbunden - halbkreisförmige Goldplatten, die stilisierte Schulterkragen darstellen. Dieser Kragen wird von einem Widderkopf geziert, dem Abbild des ägyptischen Gottes Amun. Als Zeichen seiner göttlichen Macht trägt er die Sonnenscheibe mit Uräusschlange und die Doppelfedern. Flankiert wird diese Krone von zwei geflügelten Göttinnen.

Thron für eine Götterfigur
2. Spätzeit, 26. Dynastie,
um 600 v. Chr. Bronze,
Länge 15,5 cm
Inv.-Nr. 4580
In den ägyptischen Tempel finden sich zahlreiche Bronzegeräte, die im Kult für die Gottheiten Verwendung fanden, sowohl beim alltäglichen Ritus als auch bei besonderen Festen. Neben Gefäßen für Weihwasser, Räuchergerät und Musikinstrumenten finden sich auch spezielle Objekte, wie dieser ursprünglich für eine Figur des Gottes Harpokrates bestimmte Thron, der aufwendig gestaltet ist: die Armlehnen werden von Flügeln einer Schutzgöttin gebildet, der Thron wird von zwei Löwen getragen und vorne liegen zwei Sphingenfiguren. Die prunkvolle Ausführung gibt eine Vorstellung davon, mit welcher Pracht die Tempel Ägyptens ausgestattet gewesen sein müssen.

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