Töpferei und Museum ´Im Kannenofen´ – Familie Peltner


Kleine Emser Straße 4 | 56203 Höhr-Grenzhausen
Telefon: (0049) 02624 7251
Fax: (0049) 02624 942828

Öffnungszeiten

Mo-Sa 09.00-12.00 Uhr
und 13.00-17.00 Uhr
So 13.00-17.00 Uhr

Vor 50 Jahren, am 22. Juni 1953, startete die vertriebene schlesische Töpferfamilie Peltner in der „Kannenbäckerstadt “ Höhr-Grenzhausen einen Neubeginn.
In der traditionellen Töpferregion im rheinischen Schiefergebirge schufen sie eine Kunsttöpferei und ein heute weltweit Besucher anziehendes Töpfermuseum im Kannenofen.
Der Sohn Bolko Peltner, regelmäßiger Teilnehmer des Schlesischen Tippelmarktes in Görlitz, führt die Familientradition fort.
Herr Bolko Peltner M.A. Kunsthistoriker pflegt die Schlesisch-Bunzlauer-Tradition.

In der an das Museum angeschlossenen Kunsttöpferei produziert man seit 50 Jahren in der Tradition der schlesisch-bunzlauer Keramik, Gefäße mit Pfauenaugendekor und Engobemalerei, eine besondere Dekortechnik dieses ebenfalls jahrhundertealten ostdeutschen Töpferzentrums.

Umfangreiche Dauerleihgaben der Sammlung Peltner kann man im Hessischen Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach im dortigen Haus Sterzhausen, sowie im Museum für schlesische Landeskunde im Haus Schlesien in Königswinter besichtigen.
Ausstellungsbeteiligungen der Sammlung Peltner in den vergangenen Jahren im Museum für Deutsche Volkskunde/Berlin,
Deutsches Keramikmuseum Hetjens Museum/Düsseldorf,
Norddeutsches Landesmuseum/Hamburg,
Hessisches Landesmuseum/Darmstadt und Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum/Nürnberg und international renommierten Keramikforschern und -sammlern, wie u.a. den „Ötzi-Forscher“ Prof. Dr. Konrad Spindler von der Universität Insbruck sind Ausweis für die Qualität dieser privaten Sammlung.

Die Sammlung Peltner umfaßt heute, nach 50-jähriger Sammeltätigkeit und Sammelleidenschaft mehrere Tausende keramische Gefäße und Objekte.
Neben den in der Ausstellung befindlichen Westerwälder und Bunzlauer Keramiken beinhaltet die Sammlung schlesisches Porzellan des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, schlesische Fayencen aus Proskau des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, darüber hinaus schlesische historische Landkarten und Städteansichten und alte Stiche sowie eine umfangreiche Spezialbibliothek zu den Sammlungsbeständen und „Silesiaca“ in großem Umfang.
Das Schlesisches Landesmuseum Görlitz zeigt einen Ankauf der Bundesrepublik Deutschland aus der Bunzlauersammlung Peltner.

Ständige Führungen:
Vorführungen an der Töpferscheibe und in der Dekoration.
Erläuterungen über kunsthistorische, wirtschafts-, sozialgeschichtliche Bedeutung der Keramik für das Kannenbäckerland in Vergangenheit und Gegenwart.
Führungen auch in englischer Sprache.