Imke Badeck


Rheinstr. 27 | 56203 Höhr-Grenzhausen

Öffnungszeiten

Mit ihrer Feuerschale möchte Imke Badeck eine bestimmte Gruppierung von Personen erreichen: die Schwarze Szene.

Die Entscheidung für diese Gruppe fiel ihr leicht, da sie sich selbst zu ihr zählt und somit ein Produkt für Gleichgesinnte entwickeln wollte. In dieser Subkultur vereinen sich mehrere alternative Gruppen, was sie äußert inhomogen macht und auch eine große Herausforderung für das Produktdesign darstellt.  Die Vorliebe für bestimmte Musikstile bringt die verschiedenen Ausrichtungen der Szene aber auf einen Nenner, genauso wie das Zelebrieren von Konzerten, Festivals und Clubabenden als Event.

Hier möchte die junge Gestalterin einhaken und auf deren Verständnis für Mystik, Naturgewalt und Gemeinschaft eingehen: Feuer fasziniert und hat eine große Anziehungskraft.

Die von Imke Badeck entwickelte Feuerschale sticht insbesondere dadurch hervor, dass sie nicht nur für eine Benutzung draußen, sondern auch für Wohnräume geeignet ist. Sie ist in ihrer Verwendung sehr flexibel, da sie durch das auf Mehrteiligkeit angelegte Design immer wieder neu kombinierbar ist, wobei jede Schale auch einzeln benutzbar ist.

Durch die schlichte Formensprache des Produktes können unterschiedliche Farben und vielfältige Dekore eingesetzt werden, wodurch sich der Ausdruck der Feuerschale variieren lässt. Die beiden ausgearbeiteten Linien erlauben eine weitere Unterteilung: Die geometrische Linie wirkt gesetzter und ruhiger, wohingegen die organische Linie einen leichten und schwungvollen Eindruck vermittelt.
Diese Kleinserie von Feuerschalen ist so wandlungsfähig, dass sie auch über die Schwarze Szene hinaus, ein breites Publikum anspricht.

Im Rahmen ihrer Weiterbildung hatte Imke Badeck die Möglichkeit, Trophäen für den Westerwälder Keramik Cup, ein Fußballturnier, zu designen und zu produzieren. Die ausgebildete Kerammalerin übernahm auch das Blauen für die aufwendig gestalteten Prunkkübel, die anlässlich des 800- jährigen Bestehens des Ortsteils Grenzau hergestellt wurden.

Fotos von Helge Articus